DER WILDBACHER LERNT SINGEN
Mit Verzückung schwelgen Freunde des Rebensaftes von den vinophilen Zyklen, die auf der großen Bühne im Schilcherweingut Friedrich die Sinne betören: Sopran, Mezzosopran oder Bariton. Die Ausbauart des Weines bestimmt hier die Tonlage.
Der Sopran wird vom gleichgepressten Blauen Wildbacher ohne Maischestandzeit dirigiert, während der Mezzosopran im BSA-Rhythmus die Muse küßt. Kraftvoll hingegen hat der Bariton seinen klangvollen Auftritt, eine Sonate aus Blauen Wildbacher und Zweigelt, die mit Unterstützung von französischen Barriques ihrem grandiosen Finale entgegenreift.
Weiters wollen wir in naher Zukunft mit Zweigelt als „Tenor“ und mit reinsortigem blauen Wildbacher als „Bass“ die Weinlinie erweitern!
Mit dem Schilcher wendet sich das Publikum den kernigen Essenzen des Lebens zu. Dieser Wein ist durch und durch ein Naturbursch – aber ein überaus gut erzogener. Die sortentypischen Aromen nach Erdbeeren, Cassis, Himbeeren oder roten Ribiseln werden meist von kühler Noblesse getragen, die mineralische Würze steht prall im Saft und es fehlt nicht an Wucht, Nerv und herzhafter Länge.
Bei uns kommt der Schilcher zusätzlich noch als Liebelei mit viel Restzucker und stützender Säure ins Glas.
Schilchersekt und Schilcherfrizzante sorgen dann für prickelndes Vergnügen, das selbst zartbesaitete Genießer zum Liebhaber unverwechselbarer Qualität werden lässt.

